Golfreise La Gomera
Gomera ist eine der kleineren Kanaren-Inseln, südwestlich von der großen Nachbarinsel Teneriffa entfernt gelegen. Man erreicht diese Insel eher nicht über das
Flugzeug, sondern über den Flughafen Teneriffa Süd, wo man zunächst zum Hafenort Los Christianos fährt, um dann mit dem Garajonay Express oder der Olsen Fähre in die
Hafenstadt von Gomera, San Sebastian, oder direkt zum Hauptort der Insel, dem Valle Gran Rey, zu kommen.
Hier findet man entweder seine Unterkunft direkt vor Ort oder, wer will, kann auch von zu Hause vorbuchen, denn viele ehemalige deutsche Aussteiger haben hier sich inzwischen im Beherbergungsgewerbe aktiv gemacht.
Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und steigt auf 1487 m zum höchsten Gipfel, dem Garajonay auf.
Dies ist auch ein schönes Wanderziel. Die Insel hat tiefe Schluchten, auch Barrancos genannt, die ebenfalls interessant für Wanderungen sind. Diese Barrancos führen in den Laurisilva -
den Lorbeer Regenwald.

Dieser bildet das geschützte Umfeld des spanischen Nationalparks Garajonay, der von der UNESCO zum Weltkultur-Erbe erklärt wurde. Die Hänge sind kreuz und quer von Pfaden durchzogen, die einen atemberaubenden Blick für erfahrene Wanderer bieten.
Man kann auf der Insel alles machen, was man gerne im Sommer macht: Segeln, Schwimmen, Tauchen, Surfen. Nur hat man hier im Süden immer Sommer und nicht den Stress der Nachbarinseln. Viele Besucher kommen vor allem zum Wandern, denn die sehr vielgestaltigen Barrancos bieten für jede Schwierigkeitsstufe spannende Alternativen. Einfach mal hoch vom Valle zum Töpferdorf El Cercado, dann über den Barranco de Agaga vom Hafenort Vueltas wieder zurück, ein Erlebnis, das man nicht vergessen wird.
Und dann geht es runter zum Hafen, wo schon die anderen in der Fischerhütte von Maria auf den Sonnenuntergang warten.